Klassisches Fasten nach Buchinger / Lützner

Bei dieser klassischen Form des Fastens, wird keine feste Nahrung aufgenommen. Sollten Sie befürchten Hunger zu leiden oder Ihre Leistungsfähigkeit einzubüßen, wird beides nicht der Fall sein. Unser Körper ist in der Lage innerhalb von 1-2 Tagen auf eine Ernährung von innen umzustellen. Dafür werden eingelagerte Fettreserven genutzt. Da während des Fastens auf eine angemessene Bewegung geachtet wird, brauchen Sie keinen Muskelabbau, wie es beispielsweise bei einem Beinbruch oder Bettlägerigkeit der Fall ist, befürchten. Der Körper baut stets zuerst Reserven ab, die ungenutzt sind. Darüber hinaus werden die Gedanken klarer und die ausdauernde Leistungsfähigkeit erhöht sich. Grund dafür ist die Energiereserve von immerhin 30%, die durch die nicht stattfindende Verdauungstätigkeit eingespart wird.
Daher können gesunde Menschen, einzelne Berufsgruppen ausgenommen, auch im Berufsalltag fasten.

 

Die Fastenwoche beginnt mit zwei Entlastungstagen, als Vorbereitung auf das Fasten. An diesen Tagen wird bereits auf jegliche Genussmittel verzichtet und es werden nur kleine leichte Mahlzeiten mit reichlich Frischkost oder Obst eingenommen. Daran schließen sich 5 Fastentage mit einer rein flüssigen Nahrungsaufnahme an. Traditionell endet das Fasten mit dem sogenannten Fastenbrechen bei dem ein reifer Apfel, ggf. auch gedünstet, als erste feste Mahlzeit verzehrt wird. Die anschließenden drei Aufbautage dienen dem allmählichen Umschalten von Trinken auf Essen, um den Wiederaufbau der alltäglichen Stoffwechsel- und Verdauungsfunktionen einzuleiten.